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Unterüberschrift für Eric

Mit Rio de Janeiro und Copacabana verbinden wir Europäer Musik und Tanz, Fußball und Karneval. Aber die "Hölle auf Erden" – so der Titel eines WDR-Films – liegt nur eine gute Autostunde vom Zuckerhut entfernt und hat den Namen Nova Iguaçu, eine der gewalttätigsten Gegenden der Welt. Und so sieht diese Hölle aus: Überbevölkerung als Folge von Landflucht, Unfähigkeit und mangelndes Interesse der herrschenden politischen Klasse, chaotische Straßenverhältnisse, fehlende Müllentsorgung, praktisch nicht vorhandene Wasser- und Energieversorgung, Hunger und Unterernährung, Massenarbeitslosigkeit (über 50 %), fehlende Schulbildung und eine katastrophale Gesundheitsfürsorge. Die Folgen sind entweder eine unvorstellbare Aggressivität oder ein apathisches Versinken im Drogensumpf. Die Familien zerbrechen, die Menschen verwahrlosen, vor allem die Kinder und Jugendlichen.

Nova Iguaçu gehört zur Baixada Fluminense, einer Reihe von Vorstädten von Rio mit insgesamt etwa 3 Mio. Einwohnern. Hier gründete 1991 der Paderborner Theologieprofessor Johannes Niggemeier zusammen mit Brasilianern die Organisation AVICRES, "Associação Vida no Crescimento e na Solidariedade", übersetzt "Gemeinschaft für das Leben, damit es wachse in Solidarität".